Senioren Union der CDU Ortsverband Niebüll & Umgebung
© Albrecht Droste Stand: 11.09.2026
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Reisebericht über die Spessart-Fahrt vom 3. bis 7. September 2026 Nach einer langen Busanreise zu unserem Zielort erreichte die 31-köpfige Reisegruppe am späten Nachmittag den Jägerhof in Weibers-brunn. Wir waren von unserer Unterkunft und der Verpflegung angenehm überrascht und freuten uns auf die vor uns liegenden Tagesausflüge. Unser Reiseleiter führte uns am ersten Tag durch den Hochspessart mit Besichtigung der Wallfahrtskirche Hessenthal und des Wasserschlosses Mespelbrunn. Hierbei zeigte sich, dass unser Reiseleiter detailreich und zugleich kurzweilig geografische und historische Dinge erläuterte, oft vermischt mit amüsanten Anekdoten. In Miltenberg starteten wir dann am Nachmittag zu einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Main. Auch durch den Sonnenschein war es ein herrlicher Tag. Am zweiten Tag besuchten wir Aschaffenburg mit dem beeindruckenden Schloss, wir sahen das Pompejanum und erkundeten danach die Innenstadt auf eigene Faust. Hierbei genossen so manche von uns auch die in zahlreichen kleinen Restaurants angebotenen bayerischen Spezialitäten. Am Nachmittag brachte uns unser Bus nach Lohr am Main, einer kleinen fränkische Stadt mit vielen Fachwerkhäusern. Hier entstand das Märchen von Schnewittchen, das die Gebrüder Grimm in ihre Märchensammlung aufgenommen hatten. Auf der Rückfahrt durch den tiefen Spessartwald ließ unser Reiseleiter den Bus an einem Seitenweg stoppen, da er uns noch etwas Besonderes zeigen wollte. So gelangten wir in den Hinterhalt einer Räuberbande, die uns einiges abverlangte. Wir spielten gerne mit und es wurde eine lustige, unterhaltsame Stunde in diesem Räuberversteck. Inszeniert wurde dieses aufregende, unvergessliche Spektakel durch eine Weibersbrunner Laienspielgruppe. Am Abend wurde immer wieder davon gesprochen und darüber gelacht. Für den dritten Tag gab es eine Planänderung. In Rothenburg ob der Tauber, dem eigentlichen Ziel, fanden die dreitägigen Reichsstadtspiele mit bis zu 2000 Mitwirkenden statt und zehntausende von Besuchern von nah und fern hielten sich in der Stadt auf. Eine geführte Altstadtbesichtigung war so unmöglich durchzuführen. Mit Zustimmung der ganzen Gruppe besichtigten wir statt dessen das Kloster Bronnbach an der Tauber und die Stadt Wertheim mit vielen mittelalterlichen Fachwerk-häusern und engen Gassen. Es zeigte sich, dass dies ein vollwertiger Ersatz für Rothenburg war. Besonders imposant waren die, an den Häusern angebrachten Flutmarken, die bei Hochwasserlagen, auch in neuerer Zeit, bis zu 8 Meter über dem normalen Flusslauf der Tauber lagen, so dass das Wasser in Keller und Erdgeschosse der historischen Gebäude eindringen konnte. Am nächsten Tag hieß es dann Abschiednehmen von dieser schönen Gegend und den interessanten Städten und Siedlungen. Wir denken gerne und dankbar an unseren örtlichen Reiseleiter, wie er uns seine Heimat so lebendig nahe brachte. Unser Busfahrer brachte uns sicher nach Hause und wir trafen am späten Nachmittag wieder in Niebüll ein. Wir sind unserem freundlichem Busfahrer aber nicht nur für seine sanfte und vorausschauende Fahrweise dankbar, sondern auch für seine sehr umfängliche Pausenverpflegung mit Würstchen, Suppen und Reisbrei sowie Kaffee und Tee mit Keksen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass es eine sehr schöne und harmonische Reise bei herrlichem Wetter war, die wir deshalb sicherlich nie vergessen werden. Niebüll, 9.9.2026 Klaus Dörband Fotos von dieser 5-Tagesfahrt folgen noch
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